Verbrauchersendungen zum Thema Kinderspielzeug ohne Weichmacher

Kunststoffe gehören noch immer zu den am häufigsten verwendeten Industriewerkstoffen. Auch Kinderspielzeug wird oft aus ihnen gefertigt. Damit die Kunststoffe weich und geschmeidig bleiben, werden ihnen oft Weichmacher zugesetzt. Erst so eignen sie sich auch für Kleinkinder. – So dachten viele bis vor kurzem.

Weichmacher haben einen unangenehmen Nebeneffekt. Sie verdunsten oder laugen aus. Dies konnte bereits in wissenschaftlichen Studien nachgewiesen werden. Da einige der verwendeten Weichmacher wie Hormone wahrgenommen werden können bestimmte Mengen auch das Körperwachstum und die Zeugungsfähigkeit beeinträchtigen.

Verbrauchersendungen informieren

Verantwortungsvolle Eltern wollen sichergehen. Inzwischen wird das Thema auch regelmäßig in Verbrauchersendungen aufgegriffen. Besonders Spielzeug aus China enthalten oft zu viele Weichmacher, weil hier Grenzwerte und Kontrollen offenbar nicht mit der gleichen Strenge untersucht werden, wie bei Spielzeug, das in Deutschland produziert wird. Leider unterlassen die Hersteller dieser Spielzeuge auch entsprechende Hinweise.

Das Thema muss ernst genommen werden, denn Kinder reagieren auf Weichmacher empfindlicher, und da ihr Körper und auch das Stoffwechselsystem sich in der Aufbauphase befinden, können Weichmacher bei Kleinkindern ernstere Folgen haben, als bei Erwachsenen. – Besonders Billigspielzeug ist in die Kritik geraten. Weiter zu den Spielzeugen ohne Weichmacher. In Verbrauchersendungen wurde darauf hingewiesen, dass sich Weichmacher oft schon am Duft erkennen lässt. Der typische manchmal sogar penetrante Plastikgeruch des Spielzeugs lässt auf die großzügige Verwendung dieser Pseudohormone schließen.

In EU-Ländern verboten

Eltern sollten auf solche Hinweise achten. Das Risiko von Entwicklungsschäden kann durch den Verzicht auf dieses Spielzeug ausgeschlossen werden. Neben dem Geruch bietet auch der Härtegrad einen Hinweis.

Verantwortungsvolle Hersteller von Kunststoffspielzeug weisen auch darauf hin, ob entsprechende Weichmacher bei der Herstellung verwendet werden. Stammen die Waren aus Deutschland, dann werden solche Hinweise auch überprüft. Schon 2005 wurden fünf als gefährlich geltende Weichmacher im Kinderspielzeug verboten. Lediglich Spielzeug, das nicht aus EU-Ländern stammt, ist demnach riskant und sollte auch gemieden werden.

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