Neuerungen der Fernsehsender in 2012

In diesem Jahr gibt es mehr als eine Veränderung für Fernsehzuschauer, denn bereits ab Mai wurde das analoge Fernsehen abgeschaltet und die letzten Analog-Zuschauer mussten auf digital umstellen. Die neue Sendervielfalt, die ihnen damit zur Verfügung steht, ist sicherlich bereits ein Pluspunkt, doch es gab noch mehr Neuerungen. So sind beispielsweise zehn neue öffentlich rechtliche HD Sender empfangbar und damit zusätzliche Programme mit gestochen scharfen Bildern verfügbar, doch bisher wurden beim Zappen durch die Programme ein negativer Aspekt spürbar, der nun ebenfalls zugunsten der Zuschauer verändert worden ist. Bis vor kurzem wurde der Fernseher während einer Werbeunterbrechung in einem Film spürbar lauter und auch das konnte endlich bearbeitet werden.

Mal laut und mal leise – unterschiedliche Lautstärken sind Geschichte

Wer ärgerte sich nicht darüber, dass die Werbung im Fernsehen lauter ausgestrahlt wurde als der Film und die verschiedenen Sender ebenfalls mit unterschiedlichen Lautstärken empfangen wurden? Das ewige Nachstellen der Sendelautstärke hat aber seit der Internationalen Funkausstellung im August ein Ende, denn die Fernsehsender haben sich auf Fernsehen mit gleicher Lautstärke geeinigt. Damit bleibt es nicht nur bei der Werbung ebenso laut oder leise wie im Film eingestellt, sondern auch zwischen den verschiedenen Sendern soll es keine Schwankungen mehr geben. Das Zappen durch das Fernsehprogramm wird also nicht mehr mit dem Finger auf dem Lautstärkenregler begleitet und schlafende Mitbewohner werden nicht mehr durch einen überlauten Ton aus der Werbung erschreckt. Private und öffentlich rechtliche Fernsehsender konnten sich auf diese Maßnahme einigen und der Mehrwert für den Zuschauer ist deutlich spürbar. Schon zu Beginn des Jahres wurden von den einzelnen Sendern die Vorbereitungen für die neue Norm getroffen und neue Messgeräte sorgen dafür, dass das Programm am Sendeausgang einen bestimmten Wert hat, der sich definieren lässt. Die unterschiedlichen Lautstärken sind damit Geschichte und sicherlich werden die Zuschauer weder den analogen Programmen noch dem Lautstärkentanz nachtrauern und sich auf weitere Verbesserungen freuen.

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